
Hungertuch-Ausstellung

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“
Ökumenische Hungertuch-Ausstellung im c-punkt MÜNSTERFORUM
Vom 11. Januar bis 26. Februar 2022 war im c-punkt MÜNSTERFORUM das Hungertuch 2021|22 „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ von Lilian Moreno Sánchez im Original zu sehen.
Der andere Teil der Ausstellung besteht aus den 22 Hungertüchern der Jahre 1976-2020. Bei den Exponaten handelt es sich um Digitaldruck-Reproduktionen der Originalkunstwerke.
Basis des Hungertuches 2021/22 ist ein Röntgenbild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der in Santiago de Chile bei Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit verletzt worden ist.
Unsere Füße tragen und stabilisieren uns. Sind sie verletzt, verändern sie die Beweglichkeit eines Menschenlebens dramatisch. „Du stellst meine Füße auf freien Raum“ (Psalm 31,9) als biblisches Motto stellt die Zerbrochenheit in die Verheißung der Weite neuer Lebensmöglichkeiten. Das Motiv des gebrochenen Fußes weist auf die Passion Christi und auf die Fußwaschung als Zeichen der Liebe. Mitten in der weltweiten Pandemie ist der gebrochene Fuß ein Symbol für unsere Verletzlichkeit und dafür, wie zerbrechlich die Basis unseres Zusammenlebens ist.
Unsere Füße tragen und stabilisieren uns. Sind sie verletzt, verändern sie die Beweglichkeit eines Menschenlebens dramatisch. „Du stellst meine Füße auf freien Raum“ (Psalm 31,9) als biblisches Motto stellt die Zerbrochenheit in die Verheißung der Weite neuer Lebensmöglichkeiten. Das Motiv des gebrochenen Fußes weist auf die Passion Christi und auf die Fußwaschung als Zeichen der Liebe. Mitten in der weltweiten Pandemie ist der gebrochene Fuß ein Symbol für unsere Verletzlichkeit und dafür, wie zerbrechlich die Basis unseres Zusammenlebens ist.
MISEREOR und Brot für die Welt setzen mit diesem Hungertuch ein Zeichen für die Ökumene: Gemeinden beider Konfessionen nutzen das Motiv und machen Mut, weiter an der Einen Welt zu bauen.
Aktion Hungertücher
Hungertücher sind seit mehr als 30 Jahren zentraler Bestandteil der Misereor-Fastenaktionen. Alle zwei Jahre gestaltet eine Künstlerin oder ein Künstler das aktuelle Hungertuch. Gemeinden und Schulen verwenden das Bild, um sich in der Fastenzeit und darüber hinaus mit drängenden Themen der sozialen Gerechtigkeit auseinander zu setzen.
